Pressebericht vom 25.Juni 2005

Die Hofteicher Straße ist jetzt fertig

Auch in Sachen Straßenbau hat Belrieth einiges geschafft - Fördermittel machten es möglich

BELRIETH. Übergeben wurde kürzlich die Hofteicher Straße in Belrieth. Alle Beteiligten äußerten sich sehr anerkennend über die Bauausführung und die Zusammenarbeit zwischen Baufirma, Gemeinde, Planungsbüro und dem Fördergeber. Die Maßnahme mit einem Kostenumfang von rund 200 000 Euro war über die Dorferneuerung gefördert worden.

Belrieth gehört zu den glücklichen Gemeinden, die in den Genuss von Fördermitteln aus dem Dorferneuerungsprogramm gekommen sind. Begonnen hatte die Baumaßnahme Hofteicher Straße bereits Ende letzten Jahres. Nach witterungsbedingter Pause in den Wintermonaten wurden die Arbeiten im Frühjahr fortgesetzt. Vor wenigen Tagen nun konnte die Straße übergeben werden. Bürgermeister Hans-Ulrich laier begrüßte dazu Vertreter des bauausführenden Betriebes aus Hildburghausen, des Planungsbüros und des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung, des Kommunalen Wasser- und Abwasserzweckverbandes sowie den Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaft (VG) "Salzbrücke", Joachim Bauer, und Bauamtsleiterin Sonjas Kammler. Es sei ein gutes Zusammenarbeiten gewesen, versicherte der Bürgermeister. Was die Bauausführung anbetrifft, gab es kaum Beanstandungen. lediglich ein paar "Schönheitsfehler" mussten korrigiert werden. Auch von Seiten der Anwohner wurde das Baugeschehen wohlwollend begleitet.

"Zugabe" der Gemeinde

"Im Zuge der Maßnahme hat auch der Stich Wehrstraße gleich noch eine neue Decke erhalten und die Anbindung zur Sportplatzstraße ist erfolgt. Diese zusätzlichen Leistungen wird natürlich die Gemeinde übernehmen", versicherte Bürgermeister Hans-Ulrich Laier in der jüngsten Gemeinderatssitzung. "Was gemacht ist, ist gemacht. Ich gehe nicht davon aus, das wir in den nächsten Jahren Fördermittel für die Wehrstraße oder die Sportplatzstraße erhalten würden", meinte der Bürgermeister. Die Hofteicherstraße in Belrieth sei außerdem die letzte Straßenbaumaßnahme im Landkreis gewesen, die mit 70 Prozent gefördert worden ist, erwähnte Hans-Ulrich laier. Auch sei der unterirdische Bauraum mit Wasser- und Abwasserkanal noch gefördert worden, weil die Bewilligung der Gelder bereits 2004 erfolgt ist. "Jetzt gibt es nur noch eine 60-prozentige Förderung und der Bereich Wasser- und Abwasser fällt bei der Dorferneuerung ganz aus der Förderung heraus", informierte er die Gemeinderäte. Die Kosten für den reinen Straßenbau belaufen sich auf 112 000 Euro. Davon sind 78 200 Euro über Fördermittel abgedeckt. Für die Sanierung der Trinkwasserleitungen waren 30600 Euro nötig. Die Förderhöhe betrug hier 75 Prozent, also knapp 23 000 Euro. Beim Abwasserkanal lag die förderfähige Summe bei knapp 47 000 Euro. 80 Prozent hiervon wurden gefördert, das ergab einen Betrag von 37 500 Euro. "Wir haben also Glück gehabt", stellte der Bürgermeister fest. Die Gemeinde musste einen Eigenanteil von 34 000 Euro aufbringen. Dieses Jahr sollte eigentlich die Lindenstraße an die Reihe kommen. Doch daraus wird heuer nichts, denn bewilligt wurde die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses, das zu einem Vereinshaus umgebaut werden soll. (kb)



Der Bürgermeister und Herr Hoßfeld vom ALF durchschneiden das Band und geben die Strasse frei Vertreter des Baubetriebes, von KWA und ALF, der VG, der Gemeinde und des Planungsbüros waren anwesend