Pressebericht vom 10.Mai 2003

Panoramablick von der Autobahnbrücke
Belriether Waldwanderung einmal anders.
Belrieth(kb). Ihren 13. Waldtag nutzten die Belriether am Sonntag, um ihren Ort einmal aus der Autobahn-Perspektive zu betrachten.

Die Zahl 13 erwies sich wettermäßig keineswegs als schlechtes Omen, denn wider Erwarten hellte sich der
Himmel am Sonntagnachmittag auf. Dennoch hatten sich die Wanderer mit wetterfester Kleidung eingedeckt, als
sie sich am Ortseingang Neubrunner Tal einfanden. Und sie waren zahlreich erschienen. Auch aus den
Nachbarorten kamen Wanderfreunde hinzu. Bürgermeister Hans-Ulrich Laier versprach eine Wanderroute, die
dieses Mal in eine ganz andere Richtung führen sollte. Meistens hatte man sich in den zurückliegenden Jahren
auf die Waldflächen rechts der Werra beschränkt. Dort wurden die neu angelegten Waldwege begutachtet oder
man ließ sich vom Revierleiter, Hartmut Gundelwein den Waldumbau und die verschiedenen Pflegemaßnahmen
erklären. Dieses Mal führte die Wanderung nicht in den Wald, sondern an den Waldrand oberhalb des
Frohneberges hinüber ins Gersfeld. Das erste Wegstück war quasi identisch mit dem künftigen Rundwanderweg.
Dieser soll ja bekanntlich im Rahmen des Projektes "Kulturlandschaftspark Oberes Werratal" angelegt werden.
Doch diesen Panoramaweg verließ die Gruppe schon bald wieder und wandte sich in die andere Richtung - zur
Autobahn. Hier bot sich sozusagen die letzte Gelegenheit, per Fuß über die Autobahnbrücke die Werraauen zu
überqueren. Die Wandergruppe wurde dort von einem Vertreter der DEGES erwartet, der das Baugeschehen
erläuterte. Am anderen Ende der Autobahnbrücke erreichte die Gruppe den Halsberg und an dessen Waldkante
ging es dann zum Sportplatz, wo nach dem etwa sieben km langen Marsch ein kräftiger Imbiss wartete.