Pressebericht vom 12.April 2003
Frühjahrsputz tut stellenweise Not


Eine wilde Müllhalde auf der offenbar Baustellenreste
entsorgt worden sind, "ziert" den Belriether Ortsrand.
Wilde Müllablagerungen angeprangert

Belrieth (kb). Ganz und gar nicht in das ansonsten so schmucke Dorfbild passt die wilde
Mülldeponie am Ortsrand in Richtung Neubrunner Tal. In der Gemeinderatssitzung wurde jetzt
gefordert, dass der Verursacher zur Rechenschaft gezogen wird.

Schlichtweg eine Katastrophe sei der Schuttplatz, auf dem diverse Baustellenreste, Grabeinfassungen und selbst
Grabsteine zu finden sind. Das Flurstück sei zwar privat, doch berechtige das noch lange nicht, dort eine
Deponie zu errichten, empörten sich die Gemeinderäte. Man werde deshalb entsprechende Schritte einleiten,
wurde am Mittwochabend angekündigt. In dem Zusammenhang informierte Bürgermeister Hans-Ul-rich Laier
auch über ein Schrei-ben des Landratsamtes, in dem die Gemeinde aufgefordert wird, für Sauberkeit in Wald
und Flur zu sorgen. Bis auf die bereits erwähnte illegale Müllhalde, einen alten Sessel, der an anderer Stelle im
Grünen entsorgt wurde, und ein paar alte Reifen sei die Belriether Flur eigentlich sauber, wurde festgestellt.
Trotzdem wäre natürlich ein Frühjahrsputz hier und dort angebracht, regte der Bürgermeister an. Das
bevorstehende Osterfest sei ein guter Anlass für eine gründliche Säuberungsaktion. So sollten die
Grundstückseigentümer beispielsweise auch darauf achten, dass die Flächen vor ihren Anwesen gleichermaßen
sauber sind.