Pressebericht vom 20.November 2002
Auch die letzte Gasse saniert
Nahezu abgeschlossen sind die Sanierungsarbeiten
in der Belriether Böhlesgasse. In dem sich an die
Gasse anschließenden Bereich der Sportplatzstraße
(Foto) wird jetzt noch der Geh hergerichtet.

Ausbau der Lindenstraße ist ein lohnenswertes Projekt für die Dorferneuerung



Belrieth (kb). Noch einige Restarbeiten haben die Straßenbauer zu erledigen, dann ist mit der
Böhlesgasse auch die letzte der drei vom Dorfplatz abzweigenden Gassen saniert. In wenigen
Tagen soll die Abnahme erfolgen.

Zufrieden äußerte sich Bürgermeister Hans-Ulrich Laier in der jüngsten Ratssitzung zu den Sanierungsarbeiten
in der Böhlesgasse. Trotz verspäteten Baubeginns seien die Arbeiten zügig über die Bühne gegangen, so dass
keine größeren Verzögerungen entstanden seien, wie er anmerkte. Zwar sollten die Bauarbeiten Ende Oktober
beendet sein, doch es machten sich noch einige Veränderungen erforderlich, und teilweise spielte auch das
Wetter nicht so recht mit.
Restarbeiten am Gehweg


Momentan sind noch einige Restarbeiten, wie beispielsweise die Erneuerung des Gehweges in Richtung
Sportplatzstraße zu erledigen. Im Kurvenbereich ist eine Grünfläche mit verschiedenen Sträuchern angelegt
worden. Allerdings furchtet der Bürgermeister, dass sich der angesäte Rasen nicht recht entwickeln kann, weil
Autos darauf geparkt werden. Nun will man Steine setzen, um die Räche zu schützen. Die Gestaltung der
Gasse mit Pflasterstreifen und gepflasterten Hofeinfahrten wurde den beiden bereits sanierten Nachbargassen
und dem Dorfplatz angepasst. Im diesjährigen Haushalt waren Baukosten in Höhe von 109 000 Euro
vorgesehen, wobei 70 400 Euro über das Städtebauförderprogramm zugesichert worden sind. Eigentlich sollte
heuer auch noch die Lindenstraße saniert werden, weil 10 000 Euro an Fördermitteln von der Letzegasse übrig
waren. Deshalb hatte man Kontakt mit dem Weimarer Landesverwaltungsamt aufgenommen. Mindestens
60 000 Euro wären für den Ausbau erforderlich, doch die Fördermittel in entsprechender Höhe konnte Weimar
nicht bereitstellen. Deshalb hat sich der Gemeinderat dazu entschieden, den Ausbau der Lindenstraße auf
einen späteren Zeipunkt zu verlegen, und die sich bietenden Möglichkeiten im Rahmen der Dorferneuerung
dafür zu nutzen. Die nicht benötigten Fördermittel von 10 000 Euro musste die Kommune allerdings
zurückzahlen - inklusive 1000 Euro Zinsen.
Wie bereits in den beiden Nachbargassen praktiziert, wurde auch die Böhlesgasse dem Dorfplatz angepasst.
dFoto: Karla Banz