Pressebericht vom 9.Oktober 2002
Ende Oktober ist die Böhlesgasse fertig
Seit fünf Wochen müssen der Anwohner der Belriether
Böhlesgasse mit den Bauarbeiten vor ihrer Haustür
vorlieb nehmen. Bürgermeister, Architekt und Vertreter
der Baufirmen stimmen sich regelmäßig vor Ort ab.
dFotos: Karla Banz
Momentan werden die Pflasterrinnen gesetzt.
Trotz Verzögerung sollen die Bauarbeiten
bis Ende des Monats abgeschlossen sein.
Städtebaufördermittel für den Straßenbau Belrieth (kb).

Gut voran gehen die Straßenbauarbeiten in der Belriether Böhlesgasse. Bis Ende Oktober soll die Sanierung
abgeschlossen sein. Damit ist dann auch der letzte Teil des Gesamtprojektes Dorfplatz, das über die
Städtebauforderung bezuschusst wird, abgeschlossen. Regelmäßig überzeugt sich Belrieths Bürgermeister
Hans-Ulrich Laier vom Fortgang der Arbeiten in der Belriether Böhlesgasse. Es geht zügig voran, und wir sind
im Grunde genommen sehr zufrieden“, bestätigte er bei der jüngsten Bauberatung mit dem Architekten Reiner
Roßbach und Vertretern des Baubetriebes vor Ort. In der ersten Septemberwoche war mit der Sanierung begonnen
worden. Allerdings hatte sich herausgestellt, dass der Kanal den Anforderungen nicht mehr entspricht und
erneuert werden muss. Hier muss nun die Kommune in finanzielle Vorleistung gehen, da diese Kosten im
Haushaltsplan des Abwasserzweckverbandes (AZV) „Werratal-Wiesgrund“ nicht eingeordnet sind, und der Verband
dieses Jahr die Finanzierung nicht absichern kann. Wie bereits beim Ausbau der Glasergasse praktiziert, wird
es auch hier eine Vereinbarung zwischen Gemeinde und AZV geben, auf deren Grundlage die verauslagten Kosten
erstattet werden. Durch diese ursprünglich nicht eingeplanten Arbeiten kam es zu Verzögerungen im Bauablauf,
die sich allerdings letztendlich nur geringfügig auswirken werden, wie Reiner Roßbach einschätzt. Während die
Stromversorgungsleitungen bereits unter der Erde lagen, mussten die Telekomleitungen noch verkabelt werden.
Momentan werden die Pflasterrinnen gesetzt. Auf einen Gehweg will man verzichten, da die Straße ohnehin nur
wenig befahren wird. Die Einfahrten werden gepflastert und die Fahrbahn erhält eine Bitumendecke.
Im Kurvenbereich ist eine kleine Parkfläche vorgesehen, die von Sträuchern begrenzt wird. Die Form der
Straßenlampen wird der Beleuchtung auf dem Dorfplatz angepasst. Ende Oktober sollen die Bauarbeiten
abgeschlossen sein.