Pressebericht vom 6.März 1998

"Planung Letzegasse"

Letzegasse und Glasergaasse in Planung

Belrieth (ks). Erste Vorentwürfe zu den Projekten Glaser- und Letzegasse stellte der
Architekt Reiner Roßbach während der jüngsten Ratssitzung vor. Beide Straßen sollen,
sobald die Fördermittel fließen, ausgebaut werden.


Glaser- und Letzegasse seien die zwei Abschnitte, die sich
direkt an den erst kürzlich hergerichteten Dorfplatz
anschließen. Deshalb seien dies Projekte, die sobald die
nötigen Fördermittel fließen, im Rahmen der
Dorfgestaltung in Angriff genommen werden müssen,
unterstrich Bürgermeister Hans-Ulrich Laier. Architekt
Rainer Roßbach erstellte im Vorab Bauskizzen und legte
dem Gemeinderat Kostenvoranschläge vor. Über die ihnen
vorliegenden Materialien diskutierten die Räte während der
jüngsten Versammlung am Mittwoch abend. Nach
Erläuterungen des Architekten sei ein kompletter Ausbau
der Glaser- und der Letzegasse geplant. Bei beiden Straßen soll – dem Dorfplatz angepaßt – ein
heller Bitumenbelag aufgebracht werden. Einseitig soll bei beiden Straßen eine wasserführende
Rinne eingearbeitet werden. Der Einfahrtsbereich der Glasergasse soll gepflastert und kleine
Grünflächen eingeflochten werden. Die Pflasterflächen können laut Roßbach variabel gestaltet
werden. "Von Beton- bis Granitpflaster ist alles möglich", sagte der Architekt. Doch mit Blick auf
den Dorfplatz sollte doch das etwas geldintensivere Granitpflaster verwendet werden, lautete sein
Vorschlag. "Dafür bekommen wir ja auch die Fördermittel", unterstrich Laier.

Insgesamt würde das Bauvorhaben Glasergasse 125 350 Mark kosten. In der Letzegasse sehe es
ähnlich aus. Der kleine Platzbereich, der sich am Ende dieser Sackgasse befindet, soll gepflastert
werden. Auch hier empfahl Reiner Roßbach, Granitpflaster zu verarbeiten. Die Gesamtkosten, die
bei der Sanierung dieser Straße auf die Gemeinde zukommen würden, bezifferte Roßbach mit
62 100 Mark. Er schlug vor, den kleinen Weg, der sich an die Letzegasse anschließt, im Zuge der
Straßenbauarbeiten mit zu pflastern.

Die Gemeinderäte zeigten sich überrascht ob der hohen Summen, versicherten aber, die Angebote
zu überdenken und zu diskutieren. Die Änderungen, so Roßbach, wolle er später in die Pläne
einarbeiten. Das Projekt sei laut Laier in diesem Jahr nicht zu verwirklichen. "Wir warten auf
Fördermittel, erst dann können wir so großangelegte Baumaßnahmen angehen", waren sich die
Gemeinderäte einig.