Pressebericht vom 3.Januar 1998
"Investitionen 1998"
Vorhaben 1998

Belrieth (geb). Im letzten Jahr hat die Gemeinde alle Vorhaben, die sie sich vorgenommen hatte, geschafft,
resümierte Bürgermeister Hans-Ulrich Laier am Ende des vergangenen Jahres. In diesem Jahr sollen im
Anschluß an den Dorfplatz die Glaser- und die Letzegasse in Ordnung gebracht werden. Ende November ist
der Dorfplatz fertiggestellt worden. Da noch 100 000 Mark an Fördermitteln zur Verfügung stehen, sollen in
diesem Jahr die beiden Gassen, die sich an den Dorfplatz anschließen, in Ordnung gebracht werden. Diese
sollen jedoch nicht grundhaft ausgebaut werden, erläuterte der Bürgermeister. Sie erhalten zur Verbesserung
der Oberfläche eine Tragschicht. Ein Bürgersteig ist nicht notwendig, da die beiden Gassen nicht so breit sind.
Die gepflasterte Wasserrinne soll, vom Dorfplatz her kommend, in den beiden Gassen fortgeführt werden. Sie
dient gleichzeitig als optische Abgrenzung der Fahrbahn.Wenn dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt ist,
ist auch das historische Ensemble um die Brücke mitten im Zentrum des Dorfes komplett. Natürlich wird dort
auch die Beleuchtung erneuert.
Im vergangenen Jahr wurden außerdem der Kindergartenvorplatz , der Zaun
am Kindergarten und die Straßenbeleuchtung entlang der B 89 erneuert.
Außerdem wurde das Dorfbackhaus wieder in Ordnung gebracht, blickte der
Bürgermeister zurück. Geplant war ursprünglich nicht die Beleuchtung im
Aspenweg aber auch die konnte noch realisiert werden. Das nächste Projekt,
das über die Städtebauförderung in Angriff genommen werden soll, ist die
Gestaltung des Kirchplatzes. In diesem Jahr soll hierfür zunächst das Projekt
erarbeitet werden. Dieses Vorhaben könne jedoch nur in Zusammenarbeit mit
der Kirchgemeinde realisiert werden, unterstreicht Bürgermeister Hans- Ulrich
Laier. Denn hier müßten die Vorstellungen von politischer und Kirchgemeinde in
Einklang gebracht werden. Hier müsse unbedingt erst ein Konzept auf den Tisch,
das dann langfristig umgesetzt werden kann – auch in Hinblick auf die
Inanspruchnahme von Fördermitteln. Ebenso war man bei der Umsetzung der
Pläne für den Dorfmittelpunkt mit Brücke, Dorfplatz und den Gassen
vorgegangen.Straße und das Wohnhaus gehören der Gemeinde , Kirche und
Kirchplatz gehören der Kirchgemeinde. Auch die Mauer müßte in Ordnung
gebracht werden, auch hier sollte ein Konsens mit der Kirchgemeinde gefunden werden, meinte der
Bürgermeister.Auch im Kindergarten steht eine Komplettsanierung an. Unbedingt erneuert werden müssen
hier Heizung , Fenster, Elektroanlage und die sanitären Einrichtungen, erläuterte Laier weiter. Ein weiteres
Vorhaben, das die Gemeinde in diesem Jahr unbedingt umsetzen will, ist die Instandsetzung der Gartenstraße.
Drei Häuser seien dort schon neu gebaut, sieben weitere passen dort noch hin. Hier werde es jedoch keinen
grundhaften Ausbau geben. Für die 80 Meter lange Strecke würde die Gemeinde die Borde selbst besorgen,
die Straße erhalte eine ordentliche Tragschicht, die Bürgersteige würden zunächst grob befestigt.